Unsere Stadt

Willkommen in der Neuen Stadt Feldbach!

 

Feldbach ist seit 1.1.2015 die fünftgrößte Stadt der Steiermark.
Die Ortsteile Auersbach, Feldbach, Gniebing-Weißenbach, Gossendorf, Leitersdorf, Mühldorf und Raabau vereinen sich zur Neuen Stadt Feldbach. Damit leben auf einer Fläche von 67,30km² nunmehr 12.891 Einwohner.
Die Seehöhe des Stadtzentrums beträgt 282 m.

Feldbach ist Bezirkshauptstadt des Bezirkes Südoststeiermark und liegt im Herzen des Steirischen Thermen- & Vulkanlandes.
Kulinarik, Handwerk und Lebenskraft des Vulkanlandes vereinen sich hier mit Gesundheit und Wohlbefinden des Thermenlandes.
Umgeben vom lieblichen südoststeirischen Hügelland liegt Feldbach 50 km von der Landeshauptstadt Graz entfernt.
 
Das Wahrzeichen der Stadt ist der „Steinerne Metzen“ – ein mittelalterliches Getreidemaß, das vor dem Rathaus am Hauptplatz zu besichtigen ist. Nicht zu übersehen - der bunt bemalte Kirchturm. Er stellt Vielfalt dar.

Als "Juwel" der Stadt gilt das Tabor Museum. Der Tabor war eine Fluchtburg und entstand im Jahre 1469. Die rund um die Kirche erbaute Wehranlage gilt als besterhaltene des Landes und beherbergt heute mehr als ein Dutzend Museen, die das Leben in der Oststeiermark von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit dokumentieren.

 
Feldbach ist die Einkaufsstadt mit allem, was es zum Leben braucht. Die Kulturstadt Feldbach umfasst eine breite Palette von verschiedensten Veranstaltungen nationaler und internationaler Künstler.
Für aktive Freizeitgestaltungen bietet die Erlebnisstadt Feldbach wunderbare Möglichkeiten um Lebenskraft zu tanken. Sei es bei einer Wanderung im Zeichen von Mensch und Natur auf den Spuren der Vulkane oder bei einer Radtour, um das schöne hügelige Land zu erkunden - gemütlich oder ambitioniert - je nach Geschmack.

Überzeugen Sie sich vom Angebot unter unserem Sehens- und Erlebenswertem


 

 

 


Genießen Sie einen Rundgang durch Kulturhistorische Stätten und Denkmäler in Feldbach.

 

Der bunte Kirchturm

 

Der Turm wurde am letzten Kriegstag, dem 8. Mai 1945, mutwillig gesprengt und stürzte über dem Gewölbe der Kirche in sich zusammen. Notdürftig wurde für die Glocken ein Holzgerüst errichtet.

1961 begann man mit dem Bau eines neuen, Kampanile artigen Turmes. Es war die Zeit der funktionellen Bauweise. Der Turm konnte nicht mehr an der alten Stelle errichtet werden, da das Fundament nicht tragfähig genug war. Der schmucklose Turm mit Stahlkrone (Gesamthöhe 72 Meter) war 1964 fertiggestellt. 1987 wurden drei Außenflächen des Turmes nach einem Entwurf des Grazer Künstlers Gustav Troger von 20 Jugendlichen aus der Pfarre in einer einmaligen Teamarbeit gestaltet.

Die 2000 Farbfelder des Kirchturmes sollen die Brüderlichkeit der Kirche symbolisieren. Kein Farbfleck wird ausgestoßen, jeder ist für das Gesamte notwendig. Das Motto der Turmweihe lautete „Viele Farben, ein Turm – viele Menschen, eine Pfarre!“


Rathaus

 

Mit einer Uhr auf der Fassade und dem torbogenförmigen Eingang ist das Feldbacher Rathaus zentral gelegen und vom gesamten Hauptplatz ersichtlich. 1820 wurde es, an der Stelle an der früher zwei Bürgerhäuser standen, erbaut. 1920 war die Sparkasse darin untergebracht. Einen Blick in den Innenhof, der immer wieder für Veranstaltungen genützt wird, sollten sie werfen. Früher wurden im Rathaus die Gemeinderatssitzungen abgehalten und wichtige Entscheidungen getroffen, doch schon seit 1980 tagt der Gemeinderat in der Villa Hold.

 


Villa Hold

 

Am Kirchenplatz zwischen Pfarrkirche und Hauptplatz erhebt sich die im neugotischen Stil errichtete Villa Hold.

Der Bau wurde nach Plänen des Grazer Architekten Gunoldt 1890 - 1892 im Auftrag der Brauereibesitzerin Josefine Hold ausgeführt. Noch im Jahre 1918 wurde das Gebäude von der Sparkasse gekauft und von Kriegsgefangenen für Amtsräume ausgebaut. 1973 wurde das Gebäude für die Unterbringung der städtischen Musikschule und für die Proben des Gesangsvereines der Stadt adaptiert. Außerdem sind das Standesamt und der Staatsbürgerschaftsverband darin untergebracht.


Pfarrkirche zum heiligen Leonhard

 

Die Pfarrkirche zum Hl. Leonhard von Feldbach steht am Kirchplatz zwischen Tabor und der Villa Hold. Sie wurde 1900 im Stil der Renaissance fertig gestellt, weil die alte Pfarrkirche zu klein geworden war für die Gemeinde.

Geschickt hatte man die alte Pfarrkirche in die Pfarrkirche zum Hl. Leonhard integriert und 2000 Innen wie Außen restauriert.


Steinerne Metzen

 

Der aus dem 15. Jahrhundert stammende Steinerne Metzen diente als Mustermaß vor Einführung eines einheitlichen Maßsystems.

Das "Feldbacher Maß" fand in einem großen Teil der Oststeiermark Verbreitung. Der auf einem achteckigen Sockel stehende Kelch besteht aus dem für die Region typischen Basalttuff und ist aus einem einzigen Block gemeißelt. Als Wahrzeichen der Stadt wurde er zu Beginn der Neugestaltung des Hauptplatzes 2001 restauriert und vor dem Rathaus aufgestellt.


Altstadtgasse

 

Das Besondere an der Altstadtgasse ist das Flair der alten, schön restaurierten Gebäude und die liebevolle Blumengestaltung. Die Altstadtgasse lädt zum Verweilen ein.

Die meisten Häuser am Feldbacher Hauptplatz gehörten sogenannten Ackerbürgern. Ihre Felder reichten bis an den Hinterhof. Das einzige noch so erhaltene Bürgerhaus in Feldbach ist das Haus Nummer 12. Die Wirtschaftsgebäude wie Keller, Stallungen, Werkstätten und Geräteschuppen erstreckten sich vom Hauptplatz bis zur Ringstraße. Auf beiden Seiten war das Anwesen durch Tore geschützt.


Veranstaltungs
ZENTRUM Feldbach

 

Bis 2005 standen hier die Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr, die man an einen verkehrsgünstigeren Standort verlegt hat. Heute erinnert nur noch der Schlauchturm an  die Feuerwehr, in dem man früher die Feuerwehrschläuche zum Trockenen aufgehängt hat. Vom Turm aus hat man einen wunderbaren Blick auf Feldbach, er ist aber leider nicht frei zugänglich.

Das Veranstaltungszentrum zählt zu den modernsten der gesamten Steiermark und bietet Raum für Musicals, Theater, Bälle, Gala-Diners, Hochzeiten, Messen und Seminare. Es vereint ansprechende Architektur mit ausgezeichneter Akustik. Im Herzstück des Gebäudes, dem Veranstaltungsaal, finden 450 Menschen Platz.


Europadenkmal im Sperlpark

 

Dieses Denkmal erinnert an die ersten in Österreich durchgeführten Europawahlen von 1959. Von 1956 bis 1962 forderte eine Graswurzel-Initiative, die Europäische föderalistische Bewegung, einen Kongress des Europäischen Volkes, der eine europäische Verfassung ausarbeiten sollte. Dazu fanden in mehreren Ländern Wahlen statt.

Eine treibende Kraft des europäischen Gedankens war der Feldbacher Max Wratschgo, von vielen „Euro-Max“ genannt. Hier in Feldbach haben viele seiner Treffen und Kongresse stattgefunden. Um die Verbundenheit Feldbachs mit der europäischen Idee zu dokumentieren, hat man 1962 dieses Denkmal errichtet.


Schulkomplex

 

Das rosa Gebäude wurde von 1900 bis 1901, zur Zeit der k.u.k. Monarchie, als Knabenschule erbaut. Man nannte sie die Kaiser Franz Josef Volksschule. Bis 1952 war hier auch die Bezirkshauptmannschaft untergebracht.

Heute gehört das Haus wieder ganz den Kindern, den Schülern und Schülerinnen der Hauptschule I. Sie ist Teil des Schulkomplexes mit Volksschule, Realschule und Sporteinrichtungen. Den modernen Turnsaal erkennt man an den großen Fenstern. Auch die Feldbacher Sportvereine nützen diese Räumlichkeiten


Grazer Tor

 

Das Grazer Tor erinnert daran, dass es hier in der Gegend nicht immer so friedlich zuging wie heute. Um den Markt Feldbach zu schützen, errichtet man 1628 - zur Zeit der Türkenkriege – eine Stadtmauer. Das Grazer Tor war Teil davon und sicherte die Ausfahrtsstraße nach Graz.

Später hat man das Tor in ein zweigeschossiges barockes Bürgerhaus integriert. Mittlerweile hat der Rotary Club Feldbach das unter Denkmalschutz stehende Grazer Tor renoviert, um hier ein Sozialzentrum entstehen zu lassen. Heute sind hier die Volkshilfe und ein Eltern-Kind-Zentrum untergebracht.


Kieslingerhaus

 

Es handelt sich dabei um ein sehr gut erhaltenes Ackerbürger-Haus, das um die Wende von 18. zum 19. Jahrhundert das Haus des Baders war.

Seit 1840 ist das Haus im Besitz von Handwerkern und heute nützt es ein echter Star: Andreas Stern, der Staas- und Vize-Europameister der Floristen. Seine außergewöhnlichen Blumenkreationen sind weltberühmt.


Mariensäule
 


 

Wie in vielen österreichischen Städten hat in Feldbach mehrfach die Pest gewütet. Man nannte sie den schwarzen Tod und hatte keinerlei Mittel dagegen. Zum Dank für eine überstandene Pestepidemie errichtete man 1717 diese Mariensäule.

1945, am Ende des 2. Weltkrieges, wurde sie zerstört und 1949 mit neuem Kapitell und einer Marienfigur aus Aflenzer Kalk von dem bekannten österreichischen Bildhauer Hans Mauracher neu gestaltet.

Als man in den Jahren 2001 bis 2004 den Hauptplatz neu gestaltet hat, wurde auch die Säule restauriert und in den neuen Erholungsbereich mit der schönen Flussbrunnenanlage eingebettet.

 

 

                                                                                                                                                                                                        


Feldbach Museum
im Tabor

 

Der Feldbach Tabor zählt zu den besterhaltensten Wehrbauten dieser Art. Der Tabor wurde gebaut, nachdem Andreas Baumkirchner 1469 die Stadt überfallen hatte.

Andreas Baumkirchner war ein Heerführer – eine schillernde Gestalt mit der es ein böses Ende nahm. Er diente zuerst dem Kaiser, doch dann wandte er sich gegen ihn und fügte ihm schwere Niederlagen zu. Der Kaiser versprach ihm zwar Straflosigkeit und viel Geld, doch dann ließ er ihn in Graz enthaupten.

Jedenfalls wurde nach Baumkirchners Überfall rum um die alte Kirche diese Fluchtburg gebaut. Die Menschen verbrachten hier mit den Tieren oft Wochen und Monate – bis die Feinde endlich wieder abzogen. 1605 beim Herbsteinfall der Haiduken (Osmanische Plünderer, Gesetzlose) hatte der Tabor seine größte Bewährungsprobe. Der Tabor hielt allen Sturmversuchen stand, da er mit einem doppelten, von der Raab gespeisten Wassergraben und einer hohen Mauer mit Wehrgängen und Schießscharten ausgestattet war.

An die Innenseite der Mauer hat man zwei- bis dreigeschossige Taborhäuschen oder Gaden gebaut. Sie bestanden aus Keller, Wohnräumen, Speicher und Stall. Jedes Bürgerhaus hatte ein bestimmtes Fluchthaus.

Im vornherein konnte man sich einrichten und genügend Vorräte anlegen. Auf den Freiflächen suchten die Bauern mit ihren Tieren Schutz.

Eine dunkles Kapitel in der Geschichte des Tabors sind die Zeiten der großen Hexenprozesse von 1673 bis 1675.

Damals wurden 70 Menschen der Hexerei bezichtigt und mehr als 20 Personen wurden exekutiert. Später war der Tabor nicht mehr Hinrichtungsstädte und Gefängnis, sondern lediglich ein Lagerraum. So wurde in diesen ehrwürdigen Gebäuden 1952 das Heimatmuseum eingerichtet.

Angefangen von Mineralien, verschiedene Fischarten der Raab, sowie Ausstellungen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg oder das Schneidereimuseum kann man sich ansehen.
 

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